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Server-Virtualisierung und Virtuelle Desktops sind Zauberwörter aus den großen Rechenzentren. Bis dato unterteilte man den Computer strikt in Hard- und Software, d.h. das Gerät das man anfassen kann (Hardware) und das Betriebssystem und die Programme (Software) die auf dem Computer ausgeführt werden.
Virtualisierung bedeutet dabei das die Hardware auch durch Software ersetzt wird. Es existiert dabei nur noch eine reale Hardware und die 'Wirts-Software' (diese benötigt u.U. nicht mal eigenes Betriebssystem) auf dem die 'Gäste' (die nicht mehr reale Hardware) paralell und unabhängig von einander als Prozesse ausgeführt werden. So ist es sogar möglich den um die Hardware beraubten Windows-PC, den Linux-Server und den Novell-Server auf ein und demselben Gerät (Wirt) zu beherbergen. Da die meisten Computer zu 90% im Leerlauf verharren, ist dies eine effiziente Möglichkeit Hardware und damit verbundene Kosten einzusparen. Datensicherung und -wiederherstellung wird übersichtlicher und einfacher. Die laufenden Kosten sinken. Durch die zunehmende Leitungsfähigkeit von Server, PC und Notebook ist Virtualisierung mit z.T. kostenlosen Produkten wie VMware oder Xen nun für jedermann erschwinglich.
Virtuelle Desktops bedeutet das zwar jeder noch einen eigenen Arbeitsplatz hat, Betriebssystem und Anwendungen jedoch zentral im Hauptspeicher eines Terminalserver ausgeführt werden. Aus diesem Grund benötigt man keinen stromfressenden PC mehr, sondern nur noch einen kleinen und lautlosen Thin-Client mit Virtuellem Desktop. Betriebssystem und Anwendungen werden zentral ausgeführt. Aus diesem Grund 'veralten' Thin-Clients nicht und müssen eigentlich nie ausgetauscht werden. Thin-Clients kosten auch nur den Bruchteil eines PC-Arbeitplatzes. Und da alle Anwendungen zentral gewartet werden sinken auch die Kosten für Administration.

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